Heute möchte ich euch erzählen, wie ich darauf kam, ein Buch zu schreiben. Es ist schon 5 Jahre her. Mein Herz schlug vor Freude bis zum Hals. Endlich würde ich meinen Traum verwirklichen. Ich hatte keinen Plan gemacht. Ich plane nie. Ich hatte nur die Protagonisten vor den Augen. Eine Frau in einer Geröllwüste.

Ich begann zu schreiben. Und dann lief ein Film vor meinen Augen. Ich hatte auch keinen Charakter festgelegt. Sie kamen nach und nach und die Geschichte nahm ihren Lauf. Erst kam Sirius und danach Shaheen. Irgendwann waren es mehr geworden und ich liebte sie alle. Sie sprachen zu mir, wie sie sein wollten, wie die Geschichte sein sollte. Ich schrieb meistens nachts bis 03:00 Uhr morgens. Als ich damit fertig war, änderte sich sehr vieles. Beim Autofahren, als hätte jemand in meinem Kopf gesprochen, ein Teil dieser Geschichte zu sein, projizierte Bilder vor meinen Augen. Ich war von der Idee fasziniert. Ihr werdet es merken, wenn ihr bei Kapitel 2 seid. Die Geschichte gefiel mir sehr gut, bis ich dann nicht mehr schreiben konnte. Für mich war das Buch beendet und ich brauchte nur noch einen Lektor.

Es ist keine Übertreibung, wenn ich sage, dass mir oft der Mut geraubt wurde, wegen den Sprachfehlern, die enthalten waren. Ich beschloss alles hinzuschmeißen, die jahrelange Arbeit und die Zeit, die ich in dieses Buch investiert hatte. Aber es gab auch tolle Bekannte, die trotz alledem mir weiterhin Mut zugesprochen haben. So gab ich nicht auf und lernte und merkte auch, dass ich immer besser wurde. Ich habe die Hoffnung nicht verloren, eines Tages genauso gut zu schreiben wie die anderen Autoren, deren Muttersprache Deutsch ist.

Dann bin ich auf eine Seite der Testleser aufmerksam geworden und suchte nach einem, dem ich auch vertrauen konnte. Ich fand zum Glück den ersten Testleser, der mich auf meine Fehler aufmerksam machte. Grammatik, Rechtschreibfehler und Logik. Grammatik und Rechtschreibung habe ich immer noch nicht so im Griff, aber es wird jeden Tag besser. Dann ging es los. Aus 150 DIN A4 Seiten wurden bald viel mehr und das Manuskript musste korrigiert werden. Aber die Lektorat Preise waren der Horror. Ich war am Boden zerstört, da ich das Geld dafür nicht hatte. Viele Stellen ließen sich noch holprig lesen. Ich war wieder am Boden zerstört und habe nach einem Korrektorat gesucht, das ich dann auch gefunden habe. Ich wartete und meine Korrektorin wurde dann krank und so verzögerte sich alles. Doch ich hatte in der Zwischenzeit viel gelernt und bügelte viele Fehler auch selbst aus und setzte noch hier und da Kleinigkeiten, die den besonderen Reiz zu meinen Text gaben. Manchmal habe ich gedacht, der Allmächtige hat seine Finger im Spiel. Eines Tages als ich so frustriert war, schrieb mich Gwen von Neobooks an und fragte, ob ich bei den Rookie-Autoren mitmachen würde. Sie erklärte mir es in kurzen Worten und ich wusste, das wars! Mein Manuskript hatte tatsächlich auf diese Gelegenheit gewartet. Ich nenne es die Göttliche-Fügung. Denn sonst hätte ich das Buch Ende Juni veröffentlicht und so kam es nicht dazu. Ich bin sehr froh, dass ich bei den Rookie-Autoren dabei sein darf und auch die anderen Rookies persönlich kennenlernen kann. Noch mehr freue ich mich zu erfahren, wie es weitergehen wird.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. So ein Buch herauszubringen bedeutet, viel Arbeit, Recherche, Kosten, nächtelanges Grübeln, weitere Ideen entwickeln, alles noch einmal und noch einmal überarbeiten.

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